
Mei liaber Franz!
Jetzt hemmer Sonntich ond i ben scho wach
ond wensch D´r aus D´r Fern, en schene Tag.
Moch schee langsam am Morge,
ond mach D´r koine Sorge,
denn heit kosch ausruhe ond musch nix mache,
doher mach nur die schene Sache.
I muss heit no mol arbeite gehe,
ond noch dem Rechte sehe,
aber wenn i dann hoim komm,
do mach i nix me,
des fend i no schee!
So mach D´r en g´mütliche Sonntich
ond lass Di net stressen,
au i han Di net vergesse,
ond wensch D´r en schene Tog,
elles Liabe er D´r bringe mog!
*Dei engele*
19. September 2021
(geschrieben in schwäbischer Mundart)

Mei liebe Gisela,
mir raubt auch Sunntog in da Früh,
derzeit no nix mei Ruah.
Oba der Tog is ja nu jung, der bringt mi sicha nu im Schwung.
I winsch da a langsam nur net zu schnell,
den es is ja noch gar net hell.
Bleib rund um gsund, des zum schreibn is mei Grund.
Jetzt is fertig mei Gedicht,
wei jetzt wiards do draußen endlich Liacht.
Liebe Knuddel nu zu Schluss,
und a besonderer liebe Gruß....
"Dei Franz*
19. September 2021
(geschrieben in Wiener Mundart)

Mei liaber Franz!
D`r Wener Dialekt isch au ne Wucht,
dafür han i D´r en` Oiser verbucht!
Toll hosch au Du g`schriebe,
do muss i Di lobe, des moch i jo gern,
ond schick D`r a Nochmittagsgrüsse ent Fern.
Ruh De` schee aus ond mach a Schläfle am Nochmittag,
i D`r jetzt a liabes "Adele sag".
Bis zom nächste Mol.....servus, mei liaber Franz!
*Dei Gisela*
19. September 2021
(geschrieben in schwäbischer Mundart)