Meine liebe Gisela!
Für Dich zum Abend:
1. Müde bin ich, geh' zur Ruh',
schließe beide Äuglein zu.
Vater, laß die Augen dein
über meinem Bette sein.
2. Hab ich Unrecht heut getan,
sieh' es, lieber Gott, nicht an!
Deine Gnad' und Jesu Blut
machen allen Schaden gut.
3. Alle, die mir sind verwandt,
Gott, laß ruhn in deiner Hand.
Alle Menschen groß und klein,
sollen dir befohlen sein.
4. Kranken Herzen sende Ruh,
nasse Augen schließe zu,
laß den Mond am Himmel steh'n
und die stille Welt beseh'n.
(Kindergebetegedicht, Autor: Louise Hensel (1798 –1876))
*Dein Franz*
13. November 2018
Mein lieber Franz!
Der Opazwerg nun über seine Zwerge wacht,
denn nun wird es wieder Nacht,
er behütet stolz seine Schar,
so wie es jede Nacht nun war.
Er sitzt gemütlich mit der Laterne vor dem Haus,
oben kommt nun der Mond heraus.
Er bescheint den alten Zwerg ganz sacht,
denn er hat selber eine alte Laterne mitgebracht.
So sitzt er nun die ganze Nacht da und bewacht seine Lieben,
wo sind nur die Stunden geblieben????
Nun wird es hell,.....alles erwacht,
aber seine Zwerge haben auch an ihn gedacht!!!!
Sie schicken ihn nun in sein Bettchen zur verdienten Ruh,
und er macht selig, seine Augen zu,
denn am nächsten Abend geht es mit seiner Wache weiter,
ganz still, leise und heiter!
*Deine Gisela* für Dich geschrieben, mein lieber Franz!
13. November 2018
Danke meine liebe Gisela,
wie wunderschön auch Dein Gedicht,
man sich noch erinnern kann,
wie schön es war,
man es auch nicht vergessen kann.
Wie lieb Opa Zwerg, über seine Zwerge wacht,
im Herzen jung, weil in jedem doch noch ein Kinderherz lacht.
Ja, wo ist die Zeit geblieben,
die kleinen Dinge im Leben,
vielleicht auf der Wolke Sieben,
sollte man vielleicht Mal suchen gehen.
Wie auch immer es auch ist,
ganz lieb Dein Gedicht.
Danke dass Du es für mich geschrieben,
so auch mein Verslein klein für Dich.
*Dein Poesie- Freund Franz*
13. November 2018